Sonderschulische Angebote

Unterricht in Sonderschulen

Am Heilpädagogischen Schulzentrum werden kantonsweit im Rahmen des Unterrichts in Sonderschulen rund 300 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 18 Jahren unterreichtet.

Der Unterricht erfolgt nach solothurnischem Lehrplan, individualisiert auf das einzelne Kind. Die Schule findet in Form einer Tagesschule statt mit gemeinsamem Mittagessen.

Schülerinnen und Schüler unserer Tagessonderschulen können bei ausgewiesenem Bedarf auch die Therapieangebote (z.B. Logopädie, Psychomotorik, Ergotherapie, Physiotherapie) nutzen.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Tagessonderschulen werden wenn nötig mit Sammeltaxis zu Hause abgeholt und nach dem Unterricht wieder nach Hause gefahren. Sobald ein Kind in der Lage ist, den  Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen, wird diese Form bevorzugt.

Integrative sonderpädagogische Massnahmen (ISM)

Im Rahmen der Umsetzung einer Integrativen Sonderpädagogischen Massnahme (ISM) besuchen Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung die Regelschule an ihrem Wohnort und nehmen dort am regulären Unterricht teil.

Ziel der ISM ist die soziale Integration der Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung in die Regelklasse am angestammten Wohnort und die Teilhabe an möglichst allen schulischen Aktivitäten. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Regel nach individuellen Lernzielen unterrichtet und beurteilt.

Das umfassende ISM-Konzept steht hier  zur Verfügung.

Ausserschulische Betreuung

Die Ausserschulische Betreuung ergänzt den Unterricht in Sonderschulen auf Antrag des Schulpsychologischen Dienstes (SPD). Massgebend für die Aufnahme eines Kindes in die ausserschulische Betreuung ist eine  Verfügung des Departements für Bildung und Kultur.

Das Angebot hat ergänzend zum Schulunterricht das Ziel, die lebenspraktischen und sozialpädagogischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Die Erziehungsberechtigten Personen und das soziale Umfeld des Kindes werden in die Förderung einbezogen.